Im Haushaltsantrag der CDU vom 19. Februar findet sich unter Punkt f) die Zeile: „Reduzierung Zuschüsse freiwilliger Bereich um 10.000 €.“
Die im Haushaltsentwurf 2026 vorgesehene Erhöhung der Hebesätze der Grundsteuer A und Grundsteuer B wird nicht umgesetzt. Nun gibt es zu wenig Geld. Es muss also gespart werden. Die CDU-Fraktion im Tecklenburger Stadtrat hat deshalb den Antrag erstellt mit verschiedenen Maßnahmen. Eine davon trifft direkt Vereine, Kultur, Soziales und u.a. die Feuerwehr.
Die Stadt Tecklenburg hat ein Defizit (heißt: es fehlt Geld) im Haushalt. Das muss geschlossen werden, sodass Einnahmen und Ausgaben am Ende zusammen passen. Ursprünglich wurde vorgeschlagen, die Grundsteuer A und B zu erhöhen. Das hätte bedeutet: höhere Belastung für Eigentümer, indirekt auch für Mieter. Die Maßnahme sollte mehrere hunderttausend Euro bringen.
Die Stadtverwaltung stellt in ihrer Stellungnahme klar: Durch die Reduzierung wären insbesondere Ehrenamtliche aus Vereinen, Kultur, Soziales und Feuerwehr betroffen. Im Haushalt 2026 ist bereits der Zuschuss für Kulturförderung von 6.000 € gekürzt worden.
Damit käme es zu einer Doppelbelastung: Wer auf kommunale Unterstützung angewiesen ist, hätte im laufenden Jahr bereits einen Rückgang erfahren, müsste nun mit weiteren 10.000 Euro weniger planen.
Zahlen
Einnahmen, die fehlen
278.000 €
Mindereinnahmen durch Wegfall der geplanten Grundsteuererhöhung A + B
Diese Strukturen funktionieren aber nur, wenn sie unterstützt werden. Was aus dieser Reduzierung folgen würde: eventuell weniger Trainingszeiten oder steigende Beiträge, weniger Unterstützung für Projekte.
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