2.000 Zuschauer. Eine große Geschichte. Standing Ovations
Große Bühne, volle Ränge und minutenlanger Applaus: Mit „Der Medicus“ ist am Freitagabend die dritte und letzte Produktion der Spielzeit 2026 bei den Freilichtspielen Tecklenburg gestartet. Rund 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen die Premiere der Musical-Adaption von Noah Gordons Bestseller und verabschiedeten das Ensemble mit Standing Ovations.



Im Mittelpunkt steht Rob Cole, gespielt von Thomas Hohler. Seine Geschichte führt ihn von England bis in den Orient – auf der Suche nach Wissen, Medizin und seinem eigenen Weg. Navina Heyne spielt Mary Cullen an seiner Seite. Weitere zentrale Rollen übernehmen Benjamin Eberling als Bader, Gerben Grimmius als Schah und Edgar Thorpe sowie Wolfgang Höltzel als Avicenna und Fritta.

MEDICUS-PREMIERE AUF DER FREILICHTBÜHNE TECKLENBURG: AUTOR DABEI
Besonders war der Abend auch für die Macher des Musicals. Iván Macías, der Musik und Buch verantwortet, und Félix Amador, der die Liedtexte schrieb und am Buch beteiligt war, waren bei der Premiere dabei. Auch Michael Gordon, Sohn des 2021 verstorbenen Autors Noah Gordon, kam nach Tecklenburg. Sein Vater schrieb mit „Der Medicus“ einen Weltbestseller, der die Grundlage für die Musical-Produktion bildet.


Auf der Bühne steht ein großes Ensemble mit zahlreichen Darstellerinnen und Darstellern. Ergänzt wird es durch das Junge Ensemble mit Mona Käsekamp als junger Rob Cole, Hedwig Kordes als Dawwid sowie Mattes und Frida Polkehn als William und Anne Mary.

Für die Inszenierung ist Werner Bauer verantwortlich. Die musikalische Leitung übernimmt Juheon Han, die Choreografie stammt von Bart de Clercq. Kostüme, Maske und Bühnenbild wurden von Fabienne Ank, Philip Hager und Jens Janke gestaltet.
DREI PRODUKTIONEN, VÖLLIG UNTERSCHIEDLICHE WELTEN
Mit „Der Medicus“ ist das Programm der Freilichtspiele für 2026 komplett. Die Spielzeit zeigt dabei drei sehr unterschiedliche Geschichten: vom Märchen über den Boxring bis hin zu einer großen historischen Reise durch Wissen, Religion und Medizin.
Markus Söllner, Vorsitzender der Freilichtspiele Tecklenburg, sieht genau darin eine Stärke des Programms: „Die Reaktionen des Publikums gestern Abend zeigen, dass große Stoffe auf unserer Bühne genau richtig aufgehoben sind.“























