300 Hektar in Flammen: Tecklenburger Feuerwehr kämpft beim größten Waldbrand NRWs
Spanien brennt. Griechenland brennt. Frankreich brennt. Deutschland brennt. In ganz Europa herrschen aktuell Waldbrände, so auch in der Eifel. Hürtgenwald-Gey im Kreis Düren ist betroffen. 200 bis 300 Hektar Wald stehen in Flammen – der größte Waldbrand Nordrhein-Westfalens jemals.
Feuerwehren aus ganz Deutschland helfen, auch aus dem Kreis Steinfurt. Die Feuerwehr Tecklenburg hat mehrere Kameraden nach Düren und die Eifel geschickt, um dort gegen die Flamen zu kämpfen.

WALDBRAND IN EIFEL: TECKLENBURGER WEHR UNTERSTÜTZT
Mit der Kreisbereitschaft fahren sie hin: Vom Sammelplatz in Ochtrup ging es gegen 2 Uhr in Kolonne in den Südwesten NRWs.
Gegen 7 Uhr sei der Verband im Bereitschaftsraum angekommen, von wo die einzelnen Züge nach und nach zu ihren Einsatzstellen ausrücken.
Sie sollen nun mit den vor Ort tätigen Feuerwehrleuten gegen die Flammen kämpfen, berichtet uns Markus Ibeler, stellvertretender Löschzugsleiter der Einheit Brochterbeck.
Im ersten Schritt wurden mehrere Feuerwehrleute aus Brochterbeck und Leeden mit einem Mannschaftswagen aus Leeden entsandt. Aktuell ist eine Einsatzdauer von 72 Stunden geplant.

Wegen des rasch vorrückenden Feuers wurden rund 1.800 Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Ortsteil Gey vorsorglich evakuiert, da die Flammen bis auf unter 200 Meter an die Wohnhäuser heranrückten.

HUNDERTE EINSATZKRÄFTE GEBEN ALLES
Insgesamt über 1.400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, Maltesern und Polizei befinden sich im Schichtbetrieb. Mehrere Löschhubschrauber der Polizei, Bundespolizei und Bundeswehr werfen Wasser ab. Bergepanzer der Bundeswehr sichern das Gebiet, indem sie Schneisen in den Wald schlagen, um ein Ausbreiten des Feuers zu stoppen. Und nun auch die Tecklenburger Kameraden.
Bild: Nico Schürmann






