Am 22. Februar um 11:00 Uhr soll der markante Kamin des ehemaligen Kohlekraftwerk Ibbenbüren kontrolliert gesprengt werden. Das Abbruchunternehmen Hagedorn plant eine sogenannte Fallrichtungssprengung, bei der das Bauwerk gezielt in sich zusammenfällt.
Doch wo kann man dieses historische Ereignis am besten verfolgen? Hier sind die besten Aussichtspunkte.
BESTE AUSSICHT AUF KAMINSPRENGUNG IBBENBÜREN AUS BROCHTERBECK
Von Brochterbeck aus lässt sich das Geschehen in Ibbenbüren gut von der Straße „Im Bocketal“ nahe Kröner Stärke beobachten. Schon 2025, bei der ersten Sprengung des Kühlturms und Kesselhaus im April, waren dort viele Schaulustige zusammen gekommen.

Vom Aussichtspunkt „Bocketal Blick“ auf dem Königsstein lässt sich ebenfalls perfekt auf den Kamin blicken. Doch Achtung: Bei großem Andrang könnte die Fläche mit guter Sicht knapp werden.
Eine Wanderung durch den Teutoburger Wald lässt sich gut mit dem Ereignis verbinden. Entlang der Wege gibt es mehrere freie Felder mit Sicht auf das Gelände.
Perfekter Blick auch von der Teutoschleifenbank nahe der Dörenther Klippen.
KAMINSPRENGUNG IN IBBENBÜREN: AUSSICHT VON TECKLENBURG AUS
Auch aus der Festspielstadt lässt sich gut zum Kraftwerk blicken. Zum einen über die Wanderwege (wie oben beschrieben) oder über den Wanderparkplatz beim Bismarckturm zum Beispiel. Letztes Jahr standen dort ebenfalls viele Schaulustige.
Von der Burg in Tecklenburg, nahe der Freilichtbühne, ist die Aussicht bei gutem Wetter nicht schlecht.
WIE LÄUFT DIE SPRENGUNG AB?
- Fachleute bringen kleine Sprengladungen sorgfältig an definierten Stellen an (z. B. im unteren Bereich von Schornstein oder Anlagen).
- Wenn alles vorbereitet ist, werden die Ladungen in einer fest berechneten Reihenfolge gezündet.
- Dadurch verliert das Bauwerk seine Standsicherheit und fällt gezielt in sich zusammen, ohne unkontrolliert umherzufliegen.
(So etwas nennt man auch „Fallrichtungssprengung“ – also ein gezieltes Einstürzen in eine bestimmte Richtung.)
WAS KOMMT NACH DER SPRENGUNG BEIM KRAFTWERK IN IBBENBÜREN?
Die Windparks in der Nordsee produzieren ihn: Grünen Strom. Der soll künftig auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände in Ibbenbüren eine wichtige Rolle spielen. Die Firma Amprion plant, hier einen riesigen Konverter zu bauen. Darin soll der Windstrom gewandelt werden – von Gleichstrom in Wechselstrom.
Noch gehört das Kraftwerksgelände in Ibbenbüren der Unternehmensgruppe Hagedorn. 2026 soll es dann an die Firma Amprion übergeben werden. Dann wird hier eine Konverterstation mit dem Namen BalWin2 gebaut. Die Halle soll rund 30.000 Quadratmeter groß werden, und 25 Meter hoch.









