Engbert-Brand: Nichts neues und doch neues?
Nichts ist mehr da. Nicht mal Bauzäune stehen noch auf dem Grundstück. Gut ein Jahr nach dem Brand bei Elektro-Engbert an der Dörenther Straße in Brochterbeck hat sich viel – und nicht viel getan.
0:55 Uhr war es. In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 2025. Es brannte lichterloh – Vollbrand mitten in Brochterbeck.
„Im Takt von Sekunden wurde das ganze Dach rot, die Fenster sind zersprungen, das ging dann echt schnell, bis dann irgendwie alles am Brennen war“, berichtete ein Augenzeuge RBO.
ELEKTRO-ENGBERT BRAND IN BROCHTERBECK AN STAATSANWALTSCHAFT ÜBERGEBEN
Nach dem Feuer wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Der Fall wurde nun von der Polizei Steinfurt an die Staatsanwaltschaft Münster übergeben, berichtet ein Polizeisprecher. Doch auch dort gibt es immer noch keine Ergebnisse.
„Die Ermittlungen zu dem Brandereignis sind noch nicht abgeschlossen. Das Gutachten des von der Gebäude-Versicherung beauftragten Sachverständigenbüros liegt der Staatsanwaltschaft noch nicht vor“, so Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt auf RBO-Anfrage.
Laut ihm bestünden aktuell keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung.
Das das Gutachten noch nicht vorliegt, ist schon etwas merkwürdig. Normalerweise dauert so etwas zwei bis vier Wochen, eventuell ein paar Monate. Es sind bereits 13.
Mögliche Ursachen dafür könnten die Komplexität und die gleich mehreren Gebäudeteile sein, die in Brand gerieten.
GRUNDSTÜCK: NUR NOCH SAND ZU SEHEN
Während sich also in Sachen Brandursache nicht viel getan hat, ist es auf dem Grundstück ganz anders. Nur noch Sand ist zu sehen, mal kleine Glassplitter oder vereinzelt Steine von Mauern und Gehweg, mal schaut ein Kabel raus.

Was dort entstehen soll, steht nach aktuellen Erkenntnissen noch nicht offiziell fest.
Bereits einige Zeit nach dem ersten Brand zog die Firma in ein neues Gebäude, wohin man ohnehin umziehen wollte. Der geplante Kiosk und ein Paketshop vielen dem Brand zu Opfer – nur kurz vor Eröffnung.






