„Nette Toilette“ kommt?
Die FDP Tecklenburg hat einen Antrag in die Stadtratssitzung am 5. März eingebracht. Das Thema darin: Toiletten.
Worum geht’s?
Statt neue öffentliche WCs in Tecklenburg und den Ortsteilen zu bauen, soll die Stadt mit Gastronomie, Hotels und Geschäften kooperieren. Diese stellen ihre Toiletten kostenfrei zur Verfügung – gegen eine monatliche Pauschale.
Warum ist das wichtig?
- Mehr Komfort für ältere Menschen
- Entlastung für Familien
- Bessere Infrastruktur für Touristen
- Geringere Kosten für die Stadt
Was könnte das Modell bringen?
- Weniger Vandalismus und kaputte, unsaubere Toiletten
- Bestehende Toiletten werden genutzt – keine neuen Kosten
- Teilnehmende Betriebe profitieren
- Mehr Aufenthaltsqualität
Die Begründung der FDP für diesen Antrag
„Der Mangel an frei zugänglichen öffentlichen Toiletten stellt insbesondere für ältere Menschen, Familien mit Kindern sowie für Touristinnen und Touristen eine erhebliche Einschränkung dar.
Das Konzept ‚Nette Toilette‘ bietet eine praxiserprobte und wirtschaftliche Alternative zum Bau und Betrieb eigener WC-Anlagen. Durch die Nutzung vorhandener sanitärer Einrichtungen in Betrieben entstehen deutlich geringere Kosten, gleichzeitig wird Vandalismus vermieden und die Aufenthaltsqualität in der Stadt erhöht.“
– Dörthe Wittrock, FDP-Fraktion
Politik erklärt
Wie kommt so ein Antrag durch?
Eine Fraktion bringt den Vorschlag ein. Die Verwaltung prüft Machbarkeit und Kosten. Danach entscheidet der Stadtrat. So entstehen konkrete Veränderungen im Alltag.
Was kostet das?
Die genaue Höhe der Pauschale soll die Verwaltung ermitteln – orientiert an anderen Kommunen und lokalen Gegebenheiten.
Warum ist das für junge Menschen relevant?
Kommunalpolitik entscheidet über Lebensqualität, Events, Freizeitangebote – und ja, auch Toiletten. Es geht um Prioritäten und darum, wie Geld eingesetzt wird.
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