Am späten Dienstagabend, dem 27. Januar 2026, kam es in einer Gemeinschafts-Flüchtlingsunterkunft in Tecklenburg zu einem Brand, der einen Großeinsatz der Feuerwehr auslöste. Um 22:40 Uhr wurden zunächst die Einheiten Tecklenburg und Ledde mit dem Stichwort Wohnhausbrand alarmiert. Da sich nach ersten Informationen noch Personen im Gebäude befanden, wurde bereits während der Anfahrt auf Vollalarm für die Feuerwehr Tecklenburg erhöht.

FEUER IN TECKLENBURG: SCHNELLES EINGREIFEN VERHINDERT SCHLIMMERES
Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten Anwohner das Feuer bereits mit Feuerlöschern eingedämmt. Die Feuerwehr führte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte das Gebäude auf weitere Glutnester. Eine Person verletzte sich bei eigenen Löschversuchen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

MASSENANFALL VON VERLETZTEN
Mehrere Trupps unter Atemschutz durchsuchten die Unterkunft nach weiteren Personen und brachten diese ins Freie. Aufgrund der Anzahl der gemeldeten Bewohner wurde zusätzlich das Stichwort ManV 10 (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. An der nahegelegenen Schule richteten Einsatzkräfte einen Betreuungsplatz ein, an dem insgesamt 26 Bewohner durch den Rettungsdienst gesichtet wurden.

Nach Abschluss der Personensuche wurde das Gebäude mithilfe von Hochleistungslüftern vollständig entraucht. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die nun die Brandursache ermittelt. Die Bewohner der Unterkunft konnten vorübergehend in einem nahegelegenen Hotel untergebracht werden.
GROßAUFGEBOT AN EINSATZLRÄFTEN
Im Einsatz waren unter anderem:
- Einheiten aus Brochterbeck, Ledde, Leeden und Tecklenburg
- Mehrere Einsatzleitwagen, Löschfahrzeuge, Tanklöschfahrzeuge und ein Logistikfahrzeug
- Feuerwehr Hörstel mit einem Gerätewagen Rettungsdienst
- Kreisbrandmeister, Ordnungsamt, Polizei und Rettungsdienst
Wir werden euch über diesen Einsatz auf dem laufenden halten.





