Feuerwehr kämpft bei 30 Grad gegen Hybridauto, das in Brand gerät
Meterhohe Rauchschwaden über einer Wohnstraße, Flammen schlagen in einen Baum und einen Gartenzaun, nur wenige Meter entfernt ein Wohnhaus: Am Samstagmittag ist die Feuerwehr zu einem aufwendigen Fahrzeugbrand in Leeden ausgerückt.
Die Einheiten Leeden und Ledde wurden gemeinsam mit der ELW-Gruppe unter dem Stichwort „Brand mittel“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung weithin sichtbar.

LEEDEN: FEUERWEHR RÜCKT ZU BRAND AUS
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Hybridfahrzeug bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten sich inzwischen auf einen angrenzenden Baum sowie einen Gartenzaun ausgebreitet. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte sofort zur Brandbekämpfung vor und konnten eine weitere Ausbreitung verhindern.

Besonders herausfordernd gestalteten sich die Löscharbeiten aufgrund des verbauten Hochvolt-Batteriesystems, sagte der Einsatzleiter. Nachdem der Fahrzeugbrand unter Kontrolle gebracht worden war, musste das Hybridfahrzeug angehoben werden, um das Batteriepaket gezielt ablöschen und kühlen zu können. Gerade bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen besteht die Gefahr, dass sich Batteriezellen erneut entzünden.
FEUERWEHR TECKLENBURG HAT MIT HOHEN TEMPERATUREN ZU KÄMPFEN
Für die Feuerwehrleute bedeutete der Einsatz auch körperliche Höchstbelastung: Bei Temperaturen von rund 30 Grad arbeiteten mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz.
Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und der Kontrolle des Batteriepakets konnte der Einsatz schließlich beendet werden. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar.









