Beim zdi-Roboterwettbewerb an der Loburg in Ostbevern konnte das Team „GAG PRO Robots“, eines von zwei Teams des Graf-Adolf-Gymnasiums, einen großen Erfolg feiern. In der Lokalrunde traten rund zehn Teams aus der Region gegeneinander an. Die besten zwei Teams qualifizierten sich für die nächste Wettbewerbsrunde in Recklinghausen – darunter auch ein Team des GAG.

Hinter dem Erfolg steckt eine intensive Vorbereitung. Nach Angaben des Teams, bestehend aus: Fiete Jacobsen, David Groß, Michel Schweer, Iustin Nor, Thilo Stadie und der Lehrkraft Herr Dieck, investierten die Schülerinnen und Schüler rund 50 Stunden in Planung, Programmierung und Tests ihres Roboters.
Im Wettbewerb selbst standen den Teams drei Wertungsläufe von jeweils zweieinhalb Minuten zur Verfügung, wobei nur die beiden besten Ergebnisse in die Gesamtwertung eingingen.
Eine besondere Herausforderung bestand darin, innerhalb der vorgegebenen Zeit möglichst viele Aufgaben auf der Spielfläche zu erfüllen. Da mehr als 300 Punkte erreichbar waren, mussten die Teams strategisch entscheiden, welche Ziele sie ansteuern wollten, da nicht genug Zeit ist alle Ziele zu erledigen.

Um überhaupt starten zu dürfen, musste der Roboter zu Beginn vollständig in einen Bereich von maximal 30 × 30 × 30 Zentimetern passen. Zu Beginn jedes Wertungslaufs wurde ein Programm gestartet, das den Roboter anschließend autonom über die Spielfläche navigierte. Während eines Laufs war pro Team stets nur ein Roboter auf dem Spielfeld zugelassen.

Besonders beeindruckend war die dritte Wertungsrunde von „GAG PRO Robots“: Mit 212 Punkten erreichte das Team nach eigenen Angaben die beste Runde des gesamten Wettbewerbs. Gleichzeitig war dies auch die höchste Punktzahl, die das Team in den vergangenen Jahren bei einem Wettbewerb erzielen konnte.
Nun richtet sich der Blick auf die nächste Runde in Recklinghausen. Langfristig hat sich das Team ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die Qualifikation für den Landeswettbewerb und dort möglichst den Gesamtsieg zu erringen.
Neben dem Hauptteam trat auch das Nachwuchsteam „GAG Robots 2.0“ mit jüngeren Schülerinnen und Schülern an.










